Förderkreis Kirkeler Burg e. V.
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GESCHICHTE DES FÖRDERKREIS KIRKELER BURG e.V.

 

Als  in den 1980iger Jahren Stücke aus dem Gewölbe am eckigen Turm der Kirkeler Burgruine heraus brachen,  war  die  Zeit  gekommen,  für  den  Erhalt  unseres Wahrzeichens zu kämpfen.

20. April 1989: Gründung des Förderkreises Kirkeler Burg zur Erhaltung, Erforschung und Restaurierung der Burganlage

1989-1993: Sondagen und Sicherungsmaßnahmen an der Burgruine unter Aufsicht  des Landeskonservatoramtes 

Juni 1990: Die Gemeinde erhält von der Landesbank Saar Girozentrale den „Plan de Kirkel“ – eine 38x53 cm Federzeichnung aus dem Jahr 1679 als Dauerleihgabe: der einzige bekannt Grundrissplan aus der Zeit vor 1700. Anhand dieses Plans werden die folgenden Ausgrabungsarbeiten fortgeführt

1. Januar 1992: Der Förderkreis  Kirkeler Burg wird Mitglied in der Deutschen Burgenvereinigung

Ab 1993:  Wissenschaftliche Erforschung  der  Kirkeler Burganlage durch Frau Dr. Bernar(Archäologin und Leiterin des AQUIS) in Zusammenarbeit von Förderkreis, Gemeindeverwaltung, Landeskonservatoramt und Saar-Pfalz-Kreis. Die Arbeiten dauern bis heute an.

1996: Erarbeitung einer Satzung und Weiterentwicklung des Förderkreises zum gemeinnützigen, eingetragenen Verein. Ab jetzt heißen wir Förderkreis Kirkeler Burg e.V.

Winter 1996/1997: Finanzierung eines Sandsteinmodells im Maßstab 1:20, das Yves D´Hinnin nach Vorgabe des Landeskonservatoramtes ausführt

1997:  Initiator des“1.Historischen Weinfestes mit Handwerkermarkt“

März 1999: Erwerb von Kopien der Mikroverfilmung der „Kirkeler Kellerei- und Amtsrechnungen“(Zeitraum 15.-17.Jahrhundert)

20. April 1999: Vortrag von Dr. Hans Klein- Stadtarchivdirektor i.R. über die älteste Kellereirechnung der Burg Kirkel aus dem Jahr 1434/35 aus Anlass des 10jährigen Jubiläums des Förderkreises

2002: Initiator der „1. Mittelalterlichen Burgweynacht“

30. Mai 2005: Der Förderkreis unter neuer Führung: Peter Steffen übernimmt die Amtsgeschäfte vom Gründungsvorsitzenden Gerd Bachmann

November 2005: Ausstellung zum 50jährigen Jubiläum der Sanierung des „Runden Turms“

2005: Gründung einer vereinseigenen Bogenschießgruppe „Sektion intuitives Bogenschießen“

2006: Anlegung eines Weinberges mit „musealem Charakter“ - Hintergrund: Schon im Jahr 1353 werden Weinberge um Burg Kirkel beschrieben

2006: Gründung einer vereineigenen Musikgruppe „Freye Spielleut Kirkel“

22. April 2006: Kleiner „Sensationsfund“-  1.Textilfund  bei einer Ausgrabungskampagne unter Aufsicht von Frau Dr. Bernard  durch Mitglieder des Förderkreises - die anschließende Analyse ergab eine Datierung ins 16./17.Jahrhundert

2007: die Jugendarbeit wird in die Satzung aufgenommen

2014: Beginn der Ausgrabung des Burgbrunnens


Die oben aufgeführte Zeittafel beinhaltet nur einige wichtige Jahreszahlen unseres Vereins.

Daneben gestaltet sich unsere Arbeit sehr vielfältig. Inzwischen unterstützen wir die Gemeinde bei vielen Veranstaltungen auf der Burg aber auch bei Messebesuchen, Tagungen und Symposien. Mitglieder des Vereins besuchen regelmäßig als Gasthörer in der Universität des Saarlandes historische Kurse. Wir pflegen Kontakte zu anderen Burgvereinen, und natürlich kümmern wir uns hingebungsvoll um die Pflege und den Erhalt der Burganlage, indem wir in regelmäßigen Arbeitseinsätzen selbst Hand anlegen. 

Darüber hinaus bemühen wir uns auch um die archäologische Erforschung der Burg und führen, wo immer es rechtlich und fachlich möglich ist, die Grabungsarbeiten selbst durch. Sollten wir wissenschaftlichen Sachverstand brauchen finanzieren wir Werkverträge mit Fachpersonen.

Wir versuchen auch Einfluss auf die baulichen Ausführungsarbeiten bei Restaurierungen zu nehmen, indem wir mit dem mittlerweile zusammengetragenen Sachverstand beratend tätig sind.

Wer sich in irgendeiner Form mit uns und unserer Arbeit identifizieren kann und mitmachen möchte oder uns finanziell unterstützen möchte, findet unser Anmeldeformular in der Sidemap unter der Rubrik: „Mitglied werden“. Natürlich sind alle herzlich Eingeladen sich vorab ein Bild von unserer Arbeit zu machen. Besuchen Sie einfach mal die Burg. Wir würden uns freuen..